Oberkrämer Pokal Wolfslake

Das europaoffene U21 Rennen in Wolfslake mit 6 Nationen am Start, war für Erik wieder ein Baustein unter der Kategorie Erfahrungen sammeln und darauf aufbauen.
Aus 5 Läufen konnte er 7 Punkte erzielen.
„Die Bahn und ich wir werden einfach keine Freunde! “
Diesmal klappten die Starts, aber ich konnte den Speed auf der unterschiedlich beschaffenen, anspruchsvollen Bahn nicht umsetzen.“
Die Podestplätze gingen ausschließlich an die Fahrer der dänischen Föderation.
Ich möchte mich trotzdem beim Speedway-Team Wolfslake bedanken für die Einladung und irgendwann schaffe ich dort auch eine bessere Platzierung, denn mein Moto lautet:
“ NEVER GIVE UP „

Silberner Stahlschuh mit Sturz

Samstags stand der 48. Silberne Stahlschuh in Meißen auf dem Programm.
Die zahlreich erschienen Zuschauer sahen bei bestem Rennwetter spannende und packende Zweikämpfe mit Fahrern aus Deutschland und Dänemark.
Das System mit 12 Fahrern ergibt einfach, das nicht jeder gegen jeden fährt.
Trotz der „Hammerläufe“ konnte ich aus 3 Läufen 5 Punkte holen.
Im letzten Lauf gings in Führung liegend mit dem Hinterrad in eine Spurrille, dabei bekam ich einen massiven Aufsteiger und dann gings samt Motorrad in die Air Fences. “
Ich bedanke mich beim Motorsportclub Meissen e.V. für die Startmöglichkeit und gratuliere Bastian Borke Racing #716, Ronny Weis und Richard Geyer.

BAYERN CUP 2020

Vergangenes Wochenende stand ganz im Zeichen des ADAC Bayern Cups!
Samstags in Abensberg stand das zweite von 3 Rennen an.
Aufgrund heftiger Regenfälle wurde nach Lauf 16 von der Rennleitung/Organisation abgebrochen.
Den 1 gefahrenen und gewerteten Lauf von Erik wurde gewonnen, jedoch bei grenzwertigen Bahnverhältnissen.

Sonntags bei Heimrennen des MSC Olching hatte der Wetter Gott ein Einsehen. Das Team ging mit 2 Punkten Rückstand auf den BBM München in den Renntag.

Erik schaffte es wiederum alle Kontrahenten hinter sich zu lassen und ein Punkte Maximum für sein Team beizusteuern.
Am Ende hieß sowohl der Tages, als auch der Gesamtsieger der Serie MSC Olching!
„Wir haben als Team super zusammen gearbeitet, und somit das Triple geschafft und den Bayern Cup Pott dreimal in Folge gewonnen.“
„Besonders hat mich der Besuch von der ADAC Stiftung Sport gefreut, Danke Kathie für´s kommen und ich hoffe es hat dir gefallen bei uns!?“
Danke für die Foto´s an Alfred M Neumann und Niklas Breu!
Danke an Stephan Wunderer und Gillar Nico.

ADAC Bayern Cup LANDSHUT mit MAXIMUM

  • Der erste Lauf zum Bayern Cup in Landshut stand am Samstag auf den Programm. Erik startete für seinen Heimatverein MSC Olching in der 500ccm Klasse. Die 4 Läufe bei sommerlichen Temperaturen konnte er alle als Start/Ziel Siege verbuchen.
  • Lauf 20 der punktbesten Fahrer musste aufgrund von Unfall bzw. technischen Defekts dreimal gestartet werden.
  • „Ich bin auch dieses Wochenende sehr zufrieden mit meiner Leistung, und jedes Rennen bringt mir mehr Sicherheit mit meiner Maschine“.
  • „Allerdings darf ich nicht so verkrampft fahren, um kräftesparender durch das Renngeschehen zu kommen.

MSC Wittstock „Wölfe“ vs REST von DEUTSCHLAND

Samstags ging´s zum MSC „Wölfe“ Wittstock e.V. wo ich für das Team Rest von Deutschland starten durfte. Danke erstmal an Frank Mauer und Manfred Scheffczyk
Ich mag die Bahn, und 6 Punkte war für mich als Einsteiger eine gute Ausbeute.

Sonntag´s beim Speedway-Team Wolfslake bei der „Revanche“ lief es mit 3 Punkten bei mir nicht so rund. Die schwierigen Bahnverhältnisse machten mir noch arge Probleme.

Trotzdem ziehe ich eine positive Resonanz aus den beiden Rennen. Meine Start´s sind schon sehr zufriedenstellend, ich kann mithalten und der Rest kommt mit der Rennpraxis.

1. U21 500ccm Rennen- Sieg mit Maximum

Am Samstag fand beim Motorsportclub Meissen e.V. das 1. Geisterrennen statt.
Da Zuschauer coronabedingt verboten waren, hat sich die Vorstandschaft um Anke Geyer und Ronny Weis etwas besonderes einfallen lassen, und die Rennläufe per Live Stream über Youtube übertragen.
„Ich konnte alle meine 4 Läufe vor meinen Kontrahenten gewinnen, obwohl dies mein erstes 500ccm Rennen war und ich heuer noch keine einzige Startband oder Grünlichtphase hatte.“
Aufgrund des erfreulichen Ergebnis sieht sich Erik und das Team in Ihrem Tun und ihrer Arbeit bestätigt.

„Stolz und in Gedanken widme ich meinen 1. Sieg in der 500ccm Klasse meinem kürzlich bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Lebens gekommende Freund Lee-Justin Wolter.

Bericht Aichacher Zeitung 27.05.20

Pause nur zum Auftanken: Speedway-Fahrer Erik Bachhuber vor erstem Rennen nach Corona-Pause

Obergriesbach – Endlich auf der 500-Kubikzentimeter-Maschine durch den Ring jagen. Endlich die 75 Pferdestärken unterm Sattel des Motorrads spüren, die das Gefährt in sagenhaften 2,3 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer katapultieren. So schnell beschleunigt nicht einmal ein Formel-1-Auto. Erik Bachhuber hat lange auf darauf warten müssen. Auch für Speedway-Fahrer galten freilich die Corona-bedingten Beschränkungen, die Bachhuber auf dem Weg in die für ihn neue 500-cc-Klasse ausbremsten. In Sachsen war es früher als im Freistaat wieder möglich, auf die Strecke zu gehen: Am 17. Mai drehte der Obergriesbacher in Meißen seine ersten Runden 2020.

Und wie er das genoss. „Kommt der überhaupt noch einmal runter von der Strecke?“, habe Erik Bachhubers Papa Stefan gefragt, erzählt Diana Bachhuber von den Einheiten und ergänzt lachend: „Erik hat nur kurz aufgehört, wenn der Tank leer war.“ Bachhubers Mama ist dabei, wann und wo immer der 16-Jährige auf seine Maschine steigt. 48 000 Kilometer quer durch Europa legte die Familie vergangenes Jahr für mehr als 35 Rennen zurück. Dieses Jahr war es aufgrund der Pandemie noch nicht einer. Zwölf bis 14 Rennen seien Corona bereits zum Opfer gefallen, sagt Diana Bachhuber. Gerade laufen Verhandlungen, wann, wo und wie man zumindest einige davon nachholen könnte. 28 Wettbewerbe standen für die Saison 2020 in Erik Bachhubers Kalender, er wäre primär in Italien und Slowenien Meisterschaftsrennen gefahren – ob diese noch ausgetragen werden, ist völlig offen. Immerhin kann der 16-Jährige zeitnah seine Renn-Premiere in der neuen Klasse feiern; am 6. Juni startet er in Meißen. 16 Fahrer, 20 Läufe à vier Runden, jeder gegen jeden.
„Es wird jetzt langsam Zeit, das dem Trainingsgeschehen auch Rennen folgen, denn nur dadurch kann ich sehen, wo ich stehe“, sagt Erik Bachhuber. Den Zweikampf auf der Strecke, vor allem jenen in der ersten Kurve nach dem Start, kann einem eben auch die allerschönste Übungsrunde nicht bieten. Erst Anfang Juni wird sich also zeigen, wie der Pilot auf seinen drei nagelneuen Spezialmotorrädern zurechtkommt, die von Tunern eigens für Erik Bachhuber gebaut worden sind. „Ich hatte alle drei Bikes dabei, und wir haben das Setup verfeinert, es auf meinen Fahrstil abgestimmt“, fasst Erik Bachhuber die Probeläufe am 17. Mai zusammen. Zudem habe er „wirkungsvolle Tipps“ von Martin Smolinski erhalten, dem derzeit besten deutschen Speedway-Piloten, der wie der Obergriesbacher für den MSC Olching startet. „An und für sich sind wir mit den Leistungen im Training zufrieden“, bilanziert Diana Bachhuber. Wie es im Wettkampf läuft, bezeichnet auch sie als „schwer einzuschätzen“.
Zumal es am 6. Juni kein gewöhnliches Rennen wird. Zuschauer sind an der Strecke nicht zugelassen, das Rennen wird aber ab 14 Uhr auf Youtube per Livestream übertragen. Im Fahrerlager ist nur ein Mechaniker pro Starter zugelassen, es herrscht Maskenpflicht.
Aber immerhin darf überhaupt wieder gefahren werden. Während der Zwangspause trainierte Erik Bachhuber zwar fleißig – aber eben ohne Maschine. Nachlassen ist dennoch nicht drin: „Als einer der besten 30 Motorsportler, wird er von der Stiftung Sport des ADAC gefördert. Und dafür muss man auch was können“, sagt Diana Bachhuber. Deshalb absolviert Erik Bachhuber regelmäßig Leistungstests, muss zur physiotherapeutischen Begutachtung und erhält Mentaltraining. Er spult deshalb mindestens vier Mal pro Woche auf dem heimischen Profi-Laufband Kilometer ab, um sein Ausdauerlevel hochzuhalten. Und dann sind da noch die Gleichgewichtsübungen: So balanciert der 16-Jährige während des Zähneputzens mit geschlossenen Augen auf einem Wackelbrett. Oder jongliert auf einem Gymnastikball stehend mit drei Bällen – in voller Rennfahrermontur versteht sich. „Bei uns kommst du dir manchmal vor wie im Zirkus“, beschreibt Diana Bachhuber.
Die 46-Jährige weiß um die Bedeutung der Übungen. Das Rennpensum ihres Sohnes ist während der Saison enorm, die Konzentration konstant hochzuhalten, extrem anstrengend. Wie es denn als Mama ist, das eigene Kind mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h auf einem Motorrad über die Piste rasen zu sehen? „Respekt habe ich davor, aber keine Angst“, antwortet Diana Bachhuber. Aus ihr spricht dabei auch die Erfahrung der 15-jährigen Speedway-Karriere ihres Mannes. Voraussetzung ist, „dass ohne mich nicht gefahren wird“, ergänzt sie und lacht. „Wenn ich daheim bin, während Erik fährt, werde ich zu unruhig. Ich arbeite als Krankenschwester im OP, wenn etwas passieren sollte, hilft mir das Wissen, dass ich helfen kann, wenn ich dabei bin.

Von David Libossek

NEUES TEAMMITGLIED

Stolz und dankbar nahmen wir heute unseren neuen Renntransporter von der Fa. HM Service Speth entgegen.

“ Elke Speth und Alfred Speth, meine Hauptsponsoren, haben mir mit dem Transporter einen großen Herzenswunsch erfüllt.
Endlich können wir mit sehr viel PS und Platz zu den Rennen reisen.“

Am 06.06.20 wird Erik nun sein erstes Rennen in der 500ccm U21 Klasse beim Geisterrennen beim Motorsportclub Meissen e.V. bestreiten.

Trainingseinheit Meißen

Wiederum in Meißen hat Erik eine Trainingseinheit beim Motorsportclub Meissen e.V. absolviert.

„Dieses mal hatte ich ich alle 3 Bike´s mit und wir haben das Setup verfeinert und auf meinen Fahrstil abgestimmt.
Wir sind wieder ein Stück näher an mein Ziel gekommen.“

Ein großes Lob muss man Ronny Weis und seinen Mitstreitern aussprechen.
Es ist toll was die aus der momentanen Situation raus holen und so den Fahrern eine Möglichheit zum Training bieten.
„Vielen Dank an Martin Smolinski für die Tipps, die ich umgesetzt habe und diese auch gleich die gewünschte Wirkung zeigten.“

„Es wird jetzt langsam Zeit das dem Trainingsgeschehen auch Rennen folgen, denn nur durch das kann ich sehen wo ich stehe und an mir weiter arbeiten um weiter zu kommen!“

Danke an Basti Pressmann für die tollen Foto´s!