MSC Wittstock „Wölfe“ vs REST von DEUTSCHLAND

Samstags ging´s zum MSC „Wölfe“ Wittstock e.V. wo ich für das Team Rest von Deutschland starten durfte. Danke erstmal an Frank Mauer und Manfred Scheffczyk
Ich mag die Bahn, und 6 Punkte war für mich als Einsteiger eine gute Ausbeute.

Sonntag´s beim Speedway-Team Wolfslake bei der „Revanche“ lief es mit 3 Punkten bei mir nicht so rund. Die schwierigen Bahnverhältnisse machten mir noch arge Probleme.

Trotzdem ziehe ich eine positive Resonanz aus den beiden Rennen. Meine Start´s sind schon sehr zufriedenstellend, ich kann mithalten und der Rest kommt mit der Rennpraxis.

1. U21 500ccm Rennen- Sieg mit Maximum

Am Samstag fand beim Motorsportclub Meissen e.V. das 1. Geisterrennen statt.
Da Zuschauer coronabedingt verboten waren, hat sich die Vorstandschaft um Anke Geyer und Ronny Weis etwas besonderes einfallen lassen, und die Rennläufe per Live Stream über Youtube übertragen.
„Ich konnte alle meine 4 Läufe vor meinen Kontrahenten gewinnen, obwohl dies mein erstes 500ccm Rennen war und ich heuer noch keine einzige Startband oder Grünlichtphase hatte.“
Aufgrund des erfreulichen Ergebnis sieht sich Erik und das Team in Ihrem Tun und ihrer Arbeit bestätigt.

„Stolz und in Gedanken widme ich meinen 1. Sieg in der 500ccm Klasse meinem kürzlich bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Lebens gekommende Freund Lee-Justin Wolter.

Bericht Aichacher Zeitung 27.05.20

Pause nur zum Auftanken: Speedway-Fahrer Erik Bachhuber vor erstem Rennen nach Corona-Pause

Obergriesbach – Endlich auf der 500-Kubikzentimeter-Maschine durch den Ring jagen. Endlich die 75 Pferdestärken unterm Sattel des Motorrads spüren, die das Gefährt in sagenhaften 2,3 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer katapultieren. So schnell beschleunigt nicht einmal ein Formel-1-Auto. Erik Bachhuber hat lange auf darauf warten müssen. Auch für Speedway-Fahrer galten freilich die Corona-bedingten Beschränkungen, die Bachhuber auf dem Weg in die für ihn neue 500-cc-Klasse ausbremsten. In Sachsen war es früher als im Freistaat wieder möglich, auf die Strecke zu gehen: Am 17. Mai drehte der Obergriesbacher in Meißen seine ersten Runden 2020.

Und wie er das genoss. „Kommt der überhaupt noch einmal runter von der Strecke?“, habe Erik Bachhubers Papa Stefan gefragt, erzählt Diana Bachhuber von den Einheiten und ergänzt lachend: „Erik hat nur kurz aufgehört, wenn der Tank leer war.“ Bachhubers Mama ist dabei, wann und wo immer der 16-Jährige auf seine Maschine steigt. 48 000 Kilometer quer durch Europa legte die Familie vergangenes Jahr für mehr als 35 Rennen zurück. Dieses Jahr war es aufgrund der Pandemie noch nicht einer. Zwölf bis 14 Rennen seien Corona bereits zum Opfer gefallen, sagt Diana Bachhuber. Gerade laufen Verhandlungen, wann, wo und wie man zumindest einige davon nachholen könnte. 28 Wettbewerbe standen für die Saison 2020 in Erik Bachhubers Kalender, er wäre primär in Italien und Slowenien Meisterschaftsrennen gefahren – ob diese noch ausgetragen werden, ist völlig offen. Immerhin kann der 16-Jährige zeitnah seine Renn-Premiere in der neuen Klasse feiern; am 6. Juni startet er in Meißen. 16 Fahrer, 20 Läufe à vier Runden, jeder gegen jeden.
„Es wird jetzt langsam Zeit, das dem Trainingsgeschehen auch Rennen folgen, denn nur dadurch kann ich sehen, wo ich stehe“, sagt Erik Bachhuber. Den Zweikampf auf der Strecke, vor allem jenen in der ersten Kurve nach dem Start, kann einem eben auch die allerschönste Übungsrunde nicht bieten. Erst Anfang Juni wird sich also zeigen, wie der Pilot auf seinen drei nagelneuen Spezialmotorrädern zurechtkommt, die von Tunern eigens für Erik Bachhuber gebaut worden sind. „Ich hatte alle drei Bikes dabei, und wir haben das Setup verfeinert, es auf meinen Fahrstil abgestimmt“, fasst Erik Bachhuber die Probeläufe am 17. Mai zusammen. Zudem habe er „wirkungsvolle Tipps“ von Martin Smolinski erhalten, dem derzeit besten deutschen Speedway-Piloten, der wie der Obergriesbacher für den MSC Olching startet. „An und für sich sind wir mit den Leistungen im Training zufrieden“, bilanziert Diana Bachhuber. Wie es im Wettkampf läuft, bezeichnet auch sie als „schwer einzuschätzen“.
Zumal es am 6. Juni kein gewöhnliches Rennen wird. Zuschauer sind an der Strecke nicht zugelassen, das Rennen wird aber ab 14 Uhr auf Youtube per Livestream übertragen. Im Fahrerlager ist nur ein Mechaniker pro Starter zugelassen, es herrscht Maskenpflicht.
Aber immerhin darf überhaupt wieder gefahren werden. Während der Zwangspause trainierte Erik Bachhuber zwar fleißig – aber eben ohne Maschine. Nachlassen ist dennoch nicht drin: „Als einer der besten 30 Motorsportler, wird er von der Stiftung Sport des ADAC gefördert. Und dafür muss man auch was können“, sagt Diana Bachhuber. Deshalb absolviert Erik Bachhuber regelmäßig Leistungstests, muss zur physiotherapeutischen Begutachtung und erhält Mentaltraining. Er spult deshalb mindestens vier Mal pro Woche auf dem heimischen Profi-Laufband Kilometer ab, um sein Ausdauerlevel hochzuhalten. Und dann sind da noch die Gleichgewichtsübungen: So balanciert der 16-Jährige während des Zähneputzens mit geschlossenen Augen auf einem Wackelbrett. Oder jongliert auf einem Gymnastikball stehend mit drei Bällen – in voller Rennfahrermontur versteht sich. „Bei uns kommst du dir manchmal vor wie im Zirkus“, beschreibt Diana Bachhuber.
Die 46-Jährige weiß um die Bedeutung der Übungen. Das Rennpensum ihres Sohnes ist während der Saison enorm, die Konzentration konstant hochzuhalten, extrem anstrengend. Wie es denn als Mama ist, das eigene Kind mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h auf einem Motorrad über die Piste rasen zu sehen? „Respekt habe ich davor, aber keine Angst“, antwortet Diana Bachhuber. Aus ihr spricht dabei auch die Erfahrung der 15-jährigen Speedway-Karriere ihres Mannes. Voraussetzung ist, „dass ohne mich nicht gefahren wird“, ergänzt sie und lacht. „Wenn ich daheim bin, während Erik fährt, werde ich zu unruhig. Ich arbeite als Krankenschwester im OP, wenn etwas passieren sollte, hilft mir das Wissen, dass ich helfen kann, wenn ich dabei bin.

Von David Libossek

NEUES TEAMMITGLIED

Stolz und dankbar nahmen wir heute unseren neuen Renntransporter von der Fa. HM Service Speth entgegen.

“ Elke Speth und Alfred Speth, meine Hauptsponsoren, haben mir mit dem Transporter einen großen Herzenswunsch erfüllt.
Endlich können wir mit sehr viel PS und Platz zu den Rennen reisen.“

Am 06.06.20 wird Erik nun sein erstes Rennen in der 500ccm U21 Klasse beim Geisterrennen beim Motorsportclub Meissen e.V. bestreiten.

Trainingseinheit Meißen

Wiederum in Meißen hat Erik eine Trainingseinheit beim Motorsportclub Meissen e.V. absolviert.

„Dieses mal hatte ich ich alle 3 Bike´s mit und wir haben das Setup verfeinert und auf meinen Fahrstil abgestimmt.
Wir sind wieder ein Stück näher an mein Ziel gekommen.“

Ein großes Lob muss man Ronny Weis und seinen Mitstreitern aussprechen.
Es ist toll was die aus der momentanen Situation raus holen und so den Fahrern eine Möglichheit zum Training bieten.
„Vielen Dank an Martin Smolinski für die Tipps, die ich umgesetzt habe und diese auch gleich die gewünschte Wirkung zeigten.“

„Es wird jetzt langsam Zeit das dem Trainingsgeschehen auch Rennen folgen, denn nur durch das kann ich sehen wo ich stehe und an mir weiter arbeiten um weiter zu kommen!“

Danke an Basti Pressmann für die tollen Foto´s!

Gelungene Feier zur Deutschen Meisterschaft

Gestern fanden sich ca. 80 geladene Gäste zur Deutschen Meisterfeier beim Landgasthof zum Ingerwirt Oberschneitbach ein um mit Erik den deutschen Meistertitel 2019 auf der 250ccm zu feiern.
Vertreter vom ADAC, der „dmsj – deutsche motor sport jugend“, MSC Olching, Sponsoren, Unterstützer, Fahrerkollegen, Familie und Freunde wurden mit einer Video Rückschau über Erik, Musik, Essen und einer Fotobox unterhalten.
„Ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut der gekommen ist und es war mir wichtig allen ein kleines Dankeschön für Ihre Mühen zurückzugeben, da sie sich das ganze Jahr über für mich einsetzen.“

JAWA CUP PARDUBICE

Das letzte Rennen der Saison 2019 fand im Speedway Stadion Pardubice statt.
Das Team Germany mit Speedway-Team Erik Bachhuber und Jonny Wynant Racing haben die Vorrunden Läufe dominiert.
Im Finale wo alle Punkte auf Null gesetzt werden und nur der Zieleinlauf zählt, konnte Erik wieder einen Start/Ziel Sieg verbuchen, Jonny stürzte leider in der letzten Kurve und somit gewann das Team aus Polen.
„Ich bin zufrieden mit dem 2. Platz und froh das sich Jonny nicht ernsthaft verletzt hat bei dem Sturz“.

Für mich und mein Team ist nun auch Saisonende.
Danke an meine Familie, Freunde und Sponsoren die mir immer zu Seite stehen.Danke besonders an Jawaspeedway für den support.
See you 2020

ADAC Bundesendlauf + Deutscher Jugend Speedway Paar Cup Sieger

  • Vom Leistungstest und den Jahresgesprächen der ADAC Stiftung Sport in Bad Endorf gings für´s Team direkt nach Meißen zum ADAC Bundesendlauf.
    Soverän konnte Erik alle seine Läufe gewinnen und den Titel erfolgreich in der 250ccm Klasse verteidigen.
    “ Danke an den ADAC Sachsen für die gelungene Veranstaltung und dem ADAC TEAM Südbayern für die Unterstützung.
    Weiter gings am Sonntag zum MSC Olching wo der Speedway Paar Cup 250 ccm der „dmsj – deutsche motor sport jugend“ ausgestragen wurde.
    Erik und sein Teamkollege Francis Gusts gewannen alle Vorläufe und ließen den Konkurrenten keine Chance.
    Im Finale machten Sie mit einem 1. und einem 3. Platz den Sieg perfekt.
    “ Ich und Francis hatten viel Spass und haben als Team super harmoniert. Die Entscheidung ihn für dieses Event zu verpflichten war im wahrsten Sinne des Wortes „goldwert“!

TEAM CUP OLCHING

  • Das letzte Rennen im Team Cup beim MSC Olching war auch von den Junior C Fahrern stark besetzt. Erik konnte 3 Laufsiege und einen dritten Platz und damit mit 10 Punkten als bester 250ccm Fahrer das Heimrennen beenden.
    Das Team um Stephan Wunderer konnte in der Tageswertung den 2. Platz erreichen.
    „Die Liga mit Michael Härtel, Valentin Grobauer und Tim Wunderer hat einfach nur Spass gemacht und ich konnte die Erwartung an meine Leistung abrufen und erfüllen, und gab „lediglich“ aus den 4 Rennen 9 Punkte ab.“